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Mai-Challenge: Fazit

Zwar habe ich meine Finanzen und meine Altersvorsorge selbst in die Hand genommen. Aber dennoch habe ich ein großes Laster: Das Shopping. Daher habe ich im Mai diese kleine Schwäche mit einer Challenge herausfordern: No-Shopping! Nun folgt das Fazit!

Wie sah meine Mai-Challenge aus? Ich wollte…

  • ein Haushaltsbuch, sowohl für mich, als auch für gemeinsame Ausgaben mit meinem Mann führen.
  • die Finger von Amazon lassen. 
  • beim Einkaufen hauptsächlich unverarbeitete Lebensmittel (Ausnahmen: Brot, Schokolade) in den Einkaufswagen legen. 
  • erst einmal die Vorräte in unserem Kühl- bzw. Gefrierschrank verbrauchen. 
  • auf Lieferdienste verzichten.  
  • keine neuen Bücher, Zeitschriften, Lotterielose oder dergleichen kaufen. 
  • notieren, wenn ich Drang habe etwas zu kaufen, sowie den Betrag, den ich durch den Verzicht eingespart habe.

Meine Ausgaben

Vorweg: Leider konnte ich nicht alle Punkte einhalten.

Kein Problem stellte das Führen eines Haushaltsbuchs für mich dar. Da ich ja bereits seit längerem eines – mal mehr mal weniger akribisch – führte, musste ich mich diesmal nur konsequent daran halten. Manchmal vergaß ich die Ausgabe sofort in die App einzutragen, aber da ich alle meine Kassenbelege aufhob, war ich in der Lage, die Beträge auch im Nachhinein noch vollständig einzugeben. Am Ende des Monats konnte ich so einen Bericht ausdrucken, der mir genau anzeigte, in welchen Kategorien ich wie viel Geld ausgab. Da der Mai noch ganz im Zeichen des Coronavirus stand, war meine Shoppinglust von vornherein massiv gedämpft und auch das Onlineshopping hat mich wenig gereizt. Sehr zur Freude meines Kontostandes! Allerdings mussten in diesem Monat neue Reifen und ein neues Radlager für unser Auto angeschafft werden, was meine Bilanz massiv verschlechterte. Auch hatte mein Mann Geburtstag und meine beste Freundin zog in ihr neues Haus und da besorgte ich liebend gerne schöne Geschenke – bei Amazon. Also habe ich leider bei diesem Punkt versagt – aber irgendwo mussten die Geschenke ja her kommen, wenn nicht vom Osterhasen. Dafür gab es keine neuen Bücher, Zeitschriften oder Lotterielose.

Auch die Vorräte sind bei uns sehr zusammengeschrumpft und unser Gefrierschrank ist schon erschreckend leer. Aber es ist ein gutes Gefühl, die so geleerten Regale und Fächer zu betrachten. Marie Kondo lässt grüßen! Aber dafür hat einmal der Lieferdienst bei uns geklingelt. Ich kann im Nachhinein nicht mehr genau sagen warum, aber an einem Abend überkam uns die Lust auf chinesische Spezialitäten und die Unlust auf die eigene Küche und so bestellten wir. Aber ein Ausrutscher ist doch noch zu verkraften, oder?

Sehr interessant war es zu sehen, wofür mein Mann und ich unser Geld in Sachen Lebensmittel ausgaben. Da wir die Ausgaben nach Kategorien geordnet hatten, konnten wir so auf einen Blick sehen, in welchem Bereich mehr Geld blieb. So wandern bei uns kaum Backwaren in den Einkaufskorb, dafür vermehrt Gemüse, koffeinhaltige Getränke und Süßigkeiten. Da ist sicherlich noch eine Stellschraube, wie wir noch mehr Geld einsparen können.

Fazit

Es war ein spannender Monat und ich bin froh, ihn so durchgezogen zu haben. Ein Haushaltsbuch, ob digital oder analog, kann ich jedem nur ans Herz legen. Es ist immer gut, einen Überblick über die eigenen Ausgaben zu haben und dabei auch im Blick zu haben, wofür man sein Geld ausgibt. Wir testen gerade eine App, die Kassenzettel automatisch erkennt und alle Artikel samt Geldbetrag automatisch in Kategorien einteilt. Dazu womöglich an anderer Stelle mehr!

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